




Sehenswürdigkeiten in Dessau und Umgebung
Walter Gropius entwarf um 1925 das berühmte Bauhausgebäude in Dessau. Dieses wurde als Atelier, Werkstatt, Berufsschule und Bühne von der aus Weimar vertriebenen Hochschule für Gestaltung genutzt.
Die moderne Industriekultur sollte maßgeblich von den Entwürfen des Bauhauses geprägt werden.
Die Parkanlage und das Schloß wurden von Fürst Franz zu Ehren seiner Frau, Prinzessin Luise von Brandenburg-Schwedt, errichtet.
Die kunstvolle Landschaft umgibt die Bauten im neugotischen Stil sowie das klassizistische Schloß, das wiederum vom Baumeister Erdmannsdorff von 1774 bis 1778 geschaffen wurde.
Das Schloß Mosigkau wurde von dem Dessauer Baumeister Christian Friedrich Damm 1752 bis 1757 erbaut.
Die Rokoko-Schloß- und Gartenanlage zählt zu dem noch weitestgehend erhaltenen Rokokoensembles Mitteldeutschlands.
Der Sanssouci-Architekt Georg Wenzelaus hat vermutlich die Entwürfe zu dem Schloß gefertigt.
Am Kühnauer See, etwa 5 km westlich von Dessau, liegt die langgestreckte, großflächige Kleinarchitekturanlage, in dessen Mitte das um 1819/1820 von Pozzi erbaute Weinberghaus.
Auf der anderen Seite steht die Kirche in neurominischem Stil, dahinter das Schloß Kühnau.
Der Namensgeber der Parkanlage Prinz Johann Georg von Anhalt-Dessau (1748-1811) errichtete den Georgengarten und das Schloß Georgium um 1780.
Er hatte dabei berühmte Unterstützung durch den Baumeister Friedrich Wilhelm von Ermannsdorff und die Gartenarchitekten J. F. Eyserbeck und J. G. Schoch.
Das Dessau-Wörlitzer Gartenreich ist einer der bedeutendsten Landschaftsparks Europas nach englischem Vorbild.
Gegründet in der Aufklärung durch den Fürsten Leopold III. Friedrich Franz von Anhalt-Dessau. Er erstreckt sich entlang der Elbe auf einer Fläche von 142 km² im Biosphärenreservat Flusslandschaft Mittlere Elbe.
Das Anhaltische Theater Dessau gehört zu den größten Bühnenhäusern Deutschlands und Europas und bietet Platz für 1096 Gäste im Zuschauerraum, 80 im Studio und 150 im Foyer.
Das Bühnenbild wird durch die Bühnenraumbreite von 24m und die Tiefe von 20m komplettiert.
Das Museum für Naturkunde und Vorgeschichte diente bis zum Jahre 1902 als Stiftsgebäude zur Unterbringung von Kranken und Armen.
Das Gebäude wurde um 1750 von Fürst Leopold Maximilian in Auftrag gegeben und fertiggestellt, ursprünglich mit einem sehr schönen
Sandsteinobelisken, der an der Stelle des jetzigen Turmes stand.
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